Sonntag, 22. September 2013

Materialschlacht der Wahlmedien

Auf den letzten Metern bin ich doch noch zu fast standesgemäßen Plakaten gekommen, habe mich aber im Wesentlichen auf die Nano-Medien verlassen, die ich im Bürgermeister-Wahlkampf auf Augenhöhe mit den Wählern eingesetzt habe.

Und die sind jetzt ein wenig in Burscheid, Hilgen und Witzhelden versteut. Dem "Unserem Bester" - damit wird für den amtierenden Champion Wolfgang Bosbach geworben - habe ich hier und da ein sprachschöpfend herausgearbeitetes Alleinstellungsmerkmal entgegen gesetzt: "Mein Meinster". Um Missverständnisse gleich zu vermeiden: Das folgende Bild zeigt keine Rotwein-Flasche aus der Zeit der französischen Revolution vor einer Bergischen Schiefer-Wand (obwohl: Schiefer und Wein harmonieren prächtig). Man sieht dort vielmehr den mittleren und hier etwas gekröpften Teil einer Straßenlaterne:

Hier noch ein Blick in die samstägliche Werkstatt, und auf dem Brett liegt ein fein gearbeitetes Schreinerdreieck meines Schwiegergroßvaters Fritz Mebus, des ersten gewählten Nachkriegsbürgermeisters Burscheids ("bolzengerader" Typ muss man zu diesem zwischen 1933 und 1945 völlig unkompromittierten Bürger sagen).

Und hier dann eines der Samstags-Produkte: Mein allererstes großes Wahlplakat, also würdiger Teil der Wahl-Materialschlacht. Okay, es zeigt mich immer noch recht bescheiden, aber aufrecht und als Bürger, der absolut in der Mitte steht und tief empathisch für eine baldige Entlastung der Konkurrenz wirbt:
Schau'n wir doch mal! Und sonst: Nach der Wahl ist vor der Wahl.

Nachtrag: Teilweise wurde die amtierende Regierung dann ja in der Tat entlastet. Aber ich war, glaube ich, dann wohl doch nicht der Auslöser bzw. Entlaster.

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